Am Ortsrand 15,

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Krippe

die Beschreibung der Krippe

 

In unserer Kinderkrippe finden die Kinder vielfältige Bewegungs- und Erfahrungsmöglichkeiten.

 

Gemäß der Grundprinzipien unserer pädagogischen Arbeit auf den Grundgedanken der Pikler-Pädagogik, bieten wir den Kindern hierzu in allen Krippengruppen verschiedenster Materialien an.

 

Für alle drei Krippengruppen besteht jeweils ein Gruppenraum mit angegliedertem Schlaf – und Wickelraum. In diesem befinden sich Wickeltische, Kindertoilette, Handwaschbecken und Dusche. Zur gemeinsamen Verfügung stehen der helle einladende Eingansbereich und Mehrzweckhalle, sowie eine separate Küche zur Fertigstellung von Mittagessen.

 

 

die pädagogische Gestaltung für das Kind

 

Kinder unter drei Jahren brauchen Räume, die sie bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen stimulieren, ihnen soziale und sachliche Eigenaktivitäten (experimentieren, forschen) ermöglichen.

 

Diese Räume ermöglichen soziale Erfahrungen mit älteren und jüngeren Kindern und bieten Raum für viel Bewegung, zum Entspannen und Ausruhen.

 

Unsere Einrichtung richtet sich nach den Grundsätzen der Pikler Pädagogik.

Emmi Pikler hat erforscht und beobachtet, dass die Entwicklung und das Lernen des Kindes folgendes bedarf:

 

  • Eine respektvolle, sichere und achtsame Beziehung zum Erwachsenen
  • durch die selbständige und selbstbestimmte Aktivität des Kindes
  • in einer vorbereiteten Umgebung

 

Unser Ziel ist es allen Kindern mit Achtung und Respekt zu begegnen und sie dort abzuholen, wo sie stehen. Die vorbereitete Umgebung und die Bewegungsmaterialien Piklers sind für alle Kinder hervorragend geeignet.

Das Miteinander in der Gruppe ermöglicht es allen Kindern ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erarbeiten, sich gegenseitig einzuschätzen und zu unterstützen.

 

Wir streben an, die Kinder zur selbständigen und selbstbestimmten Aktivität zu fördern, indem wir genau beobachten, wo sie sich gerade in ihrer Entwicklung befinden und ihnen das Bewegungsmaterial und die Themen anbieten, welche die Kinder in ihrer Entwicklungsphase brauchen und interessieren. Kinder wählen die Materialien frei nach Bedürfnis und Entwicklung.

 

 

der Tagesablauf

 

In allen Gruppen kehren täglich folgende Abläufe wieder:

 

  • das freie Spiel
  • das gemeinschaftliche Frühstück
  • das wöchentlich geplante Bewegungsangebot
  • die Pflegesituationen
  • das gemeinsame Mittagessen
  • der offene Abschlusskreis

 

Weitere wichtige Aktivitäten sind die Geburtstagsfeiern und die jahreszeitlichen Gegebenheiten (Weihnachten, Ostern etc.) deren Ausführung natürlich den individuellen Entwicklungsstufen der Kinder entsprechend unterschiedlich gestaltet wird.

 

Mädchen

 

die Kinderpflege

 

Jeder Umgang mit dem Kind von der morgendlichen Begrüßung, dem Umkleiden, die Körperpflege, Ernährung, Hygiene bis hin zum Abschied wird als Pflegezeit angesehen. Diese täglichen Zeiten sind

eine wesentliche Voraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, sein Selbst- und Weltvertrauen und seinen Eroberungsdrang für die Entwicklung seiner Kompetenzen. Demzufolge

kommt es nicht nur darauf an, was mit dem Kind gemacht wird, sondern unter welchen Bedingungen

das Kind die Erzieherin erlebt. Unser Ziel ist es daher durch eine stabile und sozialemotional positive Umgangsqualität dem Kind die Sicherheits- und Geborgenheitsgefühle zu vermitteln, die es ihm ermöglichen mutig seine Welterfahrung zu machen. Positive Körper- und Hautkontakte sind daher unabdingbare Bestandteile eines pflegerischen Umgangs mit dem Kind.

 

Kinder

 

 die Eingewöhnung

 von der Familie zur öffentlichen Erziehung

 

 Eine Schlüsselfrage für das Gelingen der Aufnahme von Kindern unter drei Jahren

 ist die Eingewöhnungsphase. Die behutsame zeitweise Ablösung von der Familie

 und der Übergang in die Fremdbetreuung und öffentlichen Erziehung.

 Diese Erziehung bedeutet vor allem den Aufbau einer vertrauten, pädagogisch

 wirkungsvollen Beziehung zum Kind, die nur im engen Kontakt mit Eltern als

 Erziehungspartner gelingen kann.

 Nur gemeinsam kann die anspruchsvolle Aufgabe bewältigt werden Kinder in

 den ersten wichtigen Lebensjahren zu begleiten und individuell zu fördern.  

 

 

 Wie kann man sich das vorstellen?

Der erste Schritt des Kennenlernens beginnt schon mit dem Aufnahmegespräch. Die Leiterin stellt unsere Kindereinrichtung vor und vermittelt Einblicke in unsere Konzeption und Arbeitsweisen mit den Kindern. Sie zeigt die vorhandenen Räumlichkeiten und Gruppen. Die Eltern haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und ihre Ängste zu äußern. Die Eingewöhnungszeit richtet sich alleine nach dem Kind. Eine Bezugsperson begleitet es. Es ist wichtig, das Vertrauen zur Erzieherin aufzubauen. Wir wissen, dass nun für sie und ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Bis jetzt war die Familie das Reich in dem das Kind seine verlässlichen Bezugspersonen hatte. Nun öffnet sich ein neues Umfeld mit vielen neuen Eindrücken und Personen die es nun gilt alleine zu bewältigen. Als Ziel verfolgen wir daher, diesen wichtigen Schritt den Kindern und Eltern so leicht wie möglich zu machen. Wir richten uns mit der Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

 

 


 

 

 

 

DIE ARBEIT MIT DER ENTWICKLUNGSSCHNECKE IN DER KRIPPE

 

Der Beobachtungsbogen für Kinder von 0 - 3 Jahren. Entwickelt von Frau Kornelia Schlaaf - Kirschner

 

Auszug

Es ist gar nicht so einfach ein Kind im Alltag und Tagesablauf einer Kindertagesstätte zu beobachten und die Beobachtungen sinnvoll zu dokumentieren.

Viele Ergebnisse finden innerhalb kürzester Zeit statt, der Tagesablauf will eingehalten werden, Kinder benötigen Unterstützung bei ihrem Tun usw. Da fehlt oftmals die Zeit, die Beobachtungen niederzuschreiben. 

Praktische Beobachtungsverfahren sind oft nicht zur Hand, Ankreuzlisten nicht immer zufriedenstellend. Es müssen im Alltag Zeitfenster geschaffen werden, damit alles ordnungsgemäß dokumentiert werden kann. Der Kitaalltag zeigt allerdings, dass das nicht immer möglich ist.

 

Der subjektive Blick verhindert häufig den "sauberen Blick" aufs Kind. Wir interpretieren in unsere Beobachtungen Wünsche, Vorstellungen über das Kind, die Situation und warum es etwas tut, hinein. Wir ziehen Rückschlüsse und gehen davon aus, dass diese so auch korrekt sind. Eine große Rolle spielt dabei die persönliche Beziehung zum Kind. Es kann vorkommen, dass man zu dem einen Kind einen engeren Kontakt hat, als zu einem anderen Kind aus der Gruppe, was völlig normal ist.

Aber da liegt der Haken:

 

Unsere Beziehung beeinflusst die Beobachtung, denn man beschreibt wohlwollender wenn man ein Kind mag und ist verzeihend, wenn es etwas nicht so gut kann. Man ist kritisch, wenn die Beziehung zu einem Kind gestört ist, es uns im Alltag herausfordert und einem an seine Grenzen führt.

 

Objektive Beobachtungen bedeuten, dass wir nicht alleine ein Kind beobachten, sondern eng mit den Kollegen in den Austausch gehen und dann das gemeinsame Ergebnis zu Papier bringen. Es ist der Blick, der genau das beschreibt, was wir sehen, ohne Interpretationen und Spekulationen.

 

Die Herausforderung liegt darin, jedes einzelne Kind im Auge zu behalten und es innerhalb der Gruppe zu sehen. Wir müssen erkennen, woran das Kind Freude hat, womit es sich häufig beschäftigt, wo seine Stärken liegen, aber auch, wo es Unterstützungsbedarf zeigt.   

 

Kinder unter drei Jahren benötigen besonders geschulte pädagogische Fachkräfte, die sich auch mit der Entwicklungspsychologie für unter

3 - jährige gut auskennen. Die Haltung zum Kind ist ein außerordentlicher wichtiger Aspekt und das Thema Nähe und Distanz muss stimmig sein. Die Eingewöhnung ist das A&O für alle Kinder, die neu in die Krippe bzw. in die Kita kommen. In dieser Zeit geht es um Bindung und Trennung - zwei schwerwiegende Prozesse für Kleinkinder.   

Im freundlichen Umgang mit den Eltern erkennt das Kind eine positive Situation. Diese Situation muss besonders von unserer Seite mit Wärme, Wertschätzung und Respekt gegenüber den Familien begleitet werden. Das Kind fühlt, ob alle willkommen geheißen werden.

Eine Kind, das eine gute Bindung zu seinen Eltern hat, fällt es oft leichter, sich zu trennen. Verlässlichkeit und Vertrauen sind wichtige Grundlagen dafür.

 

Gespräche mit den Eltern über das Kind sind unabdingbar. Eine sogenannte kleine Anamnese muss erstellt werden. Hierbei erfragen wir die Rituale, die zuhause stattfinden.

So kann es sein, dass die Mutter sich angewöhnt hat, dem Kind noch einmal über die Stirn zu streichen, bevor es zum schlafen hingelegt wird.

 

Die Idee von Frau Schlaaf - Kirschner war es, ein Beobachtungsverfahren zu entwickeln, ein sogenanntes Visualisierungsverfahren. Entwicklung soll erkennbar sein. Nicht nur für die Pädagogen, sondern auch für die Eltern.

 

 

DAMIT BEOBACHTEN WIR

 

Das Beobachtungsverfahren ist eine Visualisierungsmethode für Kinder im Alter von null bis drei Jahren. Der Beobachtungsbogen, die Entwicklungsschnecke, wurde aus unterschiedlichen Theorien (Pädagogik, Psychologie, Soziologie) und vielen praktischen Erfahrungen im Rahmen des Kindergartenalltags entwickelt.

 

Die verschiedenen Bereiche -

Hören, Sehen, Verstehen, Sprechen, Bewegung, Geschicklichkeit, Körperkontrolle, Emotionalität, Soziale Entwicklung und Denken -

geben die jeweilige Entwicklung eines Kindes wieder.

Der Beobachtungsbogen gibt Aufschluss über die Fähigkeiten und Stärken des Kindes. Er zeigt der Erzieherin, welche Bedarfe das Kind hat und fordert zum fachlich pädagogischen Handeln auf. Er dient der Unterstützung bei Elterngesprächen. Die Eltern erfahren, was ihr Kind schon alles kann, aber auch, wo es noch besondere Unterstützung benötigt.