Am Ortsrand 15,

     26188 Edewecht

 
 
 

04486 / 9148655

 

 

 
 
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Kindergarten


Die Beschreibung des Kindergartens

 

der Träger

 

Der Träger der Kindertagesstätte ist die Gemeinde Edewecht. Der Kindergarten liegt leicht erreichbar im Ortsteil Friedrichsfehn.

Sie umfasst eine Kindergartengruppe mit jeweils bis zu 25 Kindern im Alter vom dritten- bis zum sechsten Lebensjahr und drei Krippengruppen mit jeweils bis zu 15 Kindern im Alter von einem halben- bis zum dritten Lebensjahr.

 

 

die Öffnungszeiten des Kindergartens

 

Montag bis Freitagvormittag von 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Sonderöffnung nach Bedarf

07.30 Uhr – 08.00 Uhr

12.00 Uhr – 12.30 Uhr

12.00 Uhr – 13.00 Uhr

12.00 Uhr – 13.30 Uhr

12.00 Uhr – 14.00 Uhr

Ganztagsbetreuung 08.00 Uhr – 16.00 Uhr  

 

das Team

 

Die Gruppe wird von einem Mitarbeiterteam bestehend von zwei Personen betreut.

Die beiden Erzieherinnen nehmen sich selbst als engagiertes Team wahr, das von Offenheit und gegenseitiger Akzeptanz geprägt ist. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Sichtweisen fördern die Vielfalt, um mit den Kindern und deren Eltern gemeinsame Ziele zu erreichen.

Alle Mitarbeiter der Einrichtung treffen sich regelmäßig zu Dienstbesprechungen, um gemeinsam pädagogische und organisatorische Dinge der Institution zu planen, vorzubereiten und zu reflektieren.

 

Die Zusammenarbeit des Teams:

  • Auseinandersetzung mit dem situationsorientierten Ansatz
  • Planung des Gruppenalltags
  • Planung der Elternarbeit
  • Gegenseitige Unterstützung und Organisation
  • Gestaltung und Pflege der Räume, des Inventars und des Außengeländes
  • Eigenverantwortliche Weiterbildung

 

Eine Zusammenarbeit auf einer gleichberechtigten und partnerschaftlichen Grundlage führt zur Zufriedenheit und Arbeitsfreude und davon profitieren die kleinen Menschen.

 

 

der Kindergarten

 

Für die Kindergartengruppe besteht ein Gruppenraum mit angegliedertem Ausweichraum sowie der Toiletten- und Wickelbereich. In diesem befindet sich Wickeltisch, Kindertoilette, Handwaschbecken und Dusche. Zur gemeinsamen Verfügung steht der helle einladende Eingangsbereich und Mehrzweckhalle, sowie eine separate Küche zur Durchführung kleiner Angebote und Fertigstellung von Mittagessen.

 

Für die Kindergartengruppe stehen ein Gruppenraum mit angegliedertem Ausweichraum indem die Kinder auch ihre Mahlzeiten einnehmen, sowie der Toiletten- bzw. Wickelbereich indem sich ein Wickeltisch, die Kindertoiletten und eine Dusche befinden, zur Verfügung.

 

Zur gemeinsamen Nutzung stehen die Mehrzweckhalle, in der die wöchentlichen Bewegungsangebote stattfinden, sowie die separate Küche, in der das Mittagessen fertiggestellt wird, aber auch für Angebote genutzt werden kann, zur Verfügung.

 

 

die pädagogische Gestaltung für das Kind

 

In der pädagogischen Arbeit halten wir uns an den situationsorientierten Ansatz.

Dieser beinhaltet, dass „Situation“ all das ist, was die Kinder in ihrem Alltag erfahren und erleben, was sie innerlich beschäftigt.

 

Die Themen der Kinder werden so zu Themen der Arbeit. Ausgang und Mittelpunkt aller pädagogischen Planung ist das Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen. Die Impulse der Inhalte gehen also von den Kindern aus. Die erste Aufgabe liegt demnach in der detaillierten Beobachtung der Kinder.

 

Dabei interessiert:

  • Wie und was spielt das Kind?
  • Wovon erzählt es?
  • Wie und was malt es?
  • Wie bewegt/verhält es sich in der Gruppe?
  • Was berichten uns die Eltern von ihrem Kind?

 

All diese Informationen werden zusammengetragen und mit denen der anderen Kinder verglichen. Stellt man eine Häufigkeit bestimmter Themen bei den Kindern fest, so wird überdacht, ob sich ein Projekt zu diesem Thema starten lässt.

Dies wird in Besprechungen mit den Kindern abgefragt, oder auch als Projekt zum freiwilligen Mitmachen angeboten.

Während eines Projektes bleiben immer wieder Freiräume für die Kinder, ihre eigenen Ideen mit ein zu bringen und zu verwirklichen.

In verschiedenen Rückblicken werden Eltern über das jeweilige Projekt informiert J.

 

Das freie Spiel wird im Alltag einen großen Raum einnehmen. Im Freispiel können die Kinder selbst und spontan entscheiden, mit wem, wo, wie lange und womit sie spielen.

Das Kind steckt sich selbst seine Ziele. Die Erzieherinnen werden ihm auf zurückhaltende Weise dabei helfen, seine Ziele zu erreichen.

 

 

„Der Weg ist das Ziel! Hilfe zur Selbsthilfe! Hilf mir, es selbst zu tun!“

 

Bezugnehmend auf den pädagogischen Ansatz finden die Erzieherinnen im Freispiel der Kinder ein gutes Beobachtungsfeld vor, denn hier finden die Themen der Kinder ihren Ausdruck.

Den Kindern werden verschiedene Freispielmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Im Gruppenraum gibt es eine Bau-, Rollenspiel- und Kreativecke sowie den Essensbereich.

Freispiel stellt ein unerlässliches Element in der Elementarpädagogik dar. In ihm können Kinder lernen, Entscheidungen zu treffen und dadurch selbständiger und selbstbewusster zu werden. Auch schafft es den Freiraum, sich selbst als Teil einer Gemeinschaft mit Grenzen und Regeln zu erleben.

 

der Tagesablauf

 

In der Gruppe kehren täglich folgende Abläufe wieder:

 

  • das freie Spiel
  • der Morgenkreis
  • geplante Angebote und Projekte (feste Angebote = freitags schwimmen, montags und dienstags Bewegungsangebot in der Turnhalle)
  • das freie Frühstück
  • der offene Abschlusskreis
  • das gemeinschaftliche Mittagessen für die Kinder, die bis 14.00 Uhr und ganztags angemeldet sind

 

Weitere wichtige Aktivitäten sind die Geburtstagsfeiern und die jahreszeitlichen Gegebenheiten (Weihnachten, Ostern etc.) deren Ausführung natürlich den individuellen Entwicklungsstufen der Kinder entsprechend unterschiedlich gestaltet wird.

 


 

DIE ARBEIT MIT DER ENTWICKLUNGSSCHNECKE IM KINDERGARTEN

 

Der Beobachtungsbogen für Kinder von 3 - 6 Jahren. Entwickelt von Frau Kornelia Schlaaf - Kirschner

 

Auszug

Es ist gar nicht so einfach ein Kind im Alltag und Tagesablauf einer Kindertagesstätte zu beobachten und die Beobachtungen sinnvoll zu dokumentieren.

Viele Ergebnisse finden innerhalb kürzester Zeit statt, der Tagesablauf will eingehalten werden, Kinder benötigen Unterstützung bei ihrem Tun usw. Da fehlt oftmals die Zeit, die Beobachtungen niederzuschreiben. 

Praktische Beobachtungsverfahren sind oft nicht zur Hand, Ankreuzlisten nicht immer zufriedenstellend. Es müssen im Alltag Zeitfenster geschaffen werden, damit alles ordnungsgemäß dokumentiert werden kann. Der Kitaalltag zeigt allerdings, dass das nicht immer möglich ist.

 

Der subjektive Blick verhindert häufig den "sauberen Blick" aufs Kind. Wir interpretieren in unsere Beobachtungen Wünsche, Vorstellungen über das Kind, die Situation und warum es etwas tut, hinein. Wir ziehen Rückschlüsse und gehen davon aus, dass diese so auch korrekt sind. Eine große Rolle spielt dabei die persönliche Beziehung zum Kind. Es kann vorkommen, dass man zu dem einen Kind einen engeren Kontakt hat, als zu einem anderen Kind aus der Gruppe, was völlig normal ist.

Aber da liegt der Haken:

 

Unsere Beziehung beeinflusst die Beobachtung, denn man beschreibt wohlwollender wenn man ein Kind mag und ist verzeihend, wenn es etwas nicht so gut kann. Man ist kritisch, wenn die Beziehung zu einem Kind gestört ist, es uns im Alltag herausfordert und einem an seine Grenzen führt.

 

Objektive Beobachtungen bedeuten, dass wir nicht alleine ein Kind beobachten, sondern eng mit den Kollegen in den Austausch gehen und dann das gemeinsame Ergebnis zu Papier bringen. Es ist der Blick, der genau das beschreibt, was wir sehen, ohne Interpretationen und Spekulationen.

 

Die Herausforderung liegt darin, jedes einzelne Kind im Auge zu behalten und es innerhalb der Gruppe zu sehen. Wir müssen erkennen, woran das Kind Freude hat, womit es sich häufig beschäftigt, wo seine Stärken liegen, aber auch, wo es Unterstützungsbedarf zeigt.   

 

Entwicklung zu erkennen war Frau Schlaaf - Kirschner bei der Entwicklung der Beobachtungsschnecke sehr wichtig. Die Idee war ein sogenanntes Visualisierungsverfahren auszuarbeiten. Entwicklung sollte erkennbar sein. Nicht nur für die Pädagogen, sondern auch für die Eltern. Alle Eltern müssen die Chance haben, zu verstehen bzw. zu erkennen, wie ihr Kind sich entwickelt hat. Das gilt auch für diejenigen Familien, mit denen sprachliche Verständigung nur bedingt möglich ist.  

 

 

DAMIT BEOBACHTEN WIR

 

Das Beobachtungsverfahren ist eine Visualisierungsmethode für Kinder im Alter von drei bis sechseinhalb Jahren. Der Beobachtungsbogen, die Entwicklungsschnecke, wurde aus unterschiedlichen Theorien (Pädagogik, Psychologie, Soziologie) und vielen praktischen Erfahrungen im Rahmen des Kindergartenalltags entwickelt.

 

Die verschiedenen Bereiche -

Spielen, Sprechen, Hören, Sehen, Denken, Bewegung, Lebenspraxis und soziales Miteinander -

geben die jeweilige Entwicklung eines Kindes wieder.

Der Beobachtungsbogen gibt Aufschluss über die Fähigkeiten und Stärken des Kindes. Er zeigt der Erzieherin, welche Bedarfe das Kind hat und fordert zum fachlich pädagogischen Handeln auf. Er dient der Unterstützung bei Elterngesprächen. Die Eltern erfahren, was ihr Kind schon alles kann, aber auch, wo es noch besondere Unterstützung benötigt.

 


 

Schwimmbadbesuch mit den Kindergartenkindern

 

In der Badewanne planschen, in Pfützen springen, am Fluss Schiffe beobachten und Enten füttern, Kieselsteine ins Wasser werfen, im Meer baden – immer und überall übt Wasser eine starke Anziehungskraft auf Kinder aus. Im spielerischen Umgang mit dem nassen Element müssen Kinder lernen, gewisse Regeln zu beachten und einzuhalten, sowie Risiken und Gefahren einzuschätzen.

Kinder möchten und sollen Wasser mit dem ganzen Körper erleben, es mit allen Sinnen wahrnehmen, Erfahrungen sammeln, experimentieren und ausprobieren. Das Medium Wasser fasziniert und eröffnet vielfältige interessante Bewegungsmöglichkeiten. Die spezifischen physikalischen Eigenschaften des Wassers und deren Wirkung auf den menschlichen Körper vermitteln völlig neue Bewegungserfahrungen.

Schwimmen oder das sich bewegen im Wasser hat natürlich auch einen bedeutenden gesundheitlichen Aspekt. Studien belegen, dass Kinder immer häufiger Haltungsschwächen oder Haltungsschäden aufweisen, sowie an Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems leiden. So ist aus orthopädischer Sicht das Schwimmen besonders geeignet diesen pathologischen Veränderungen vorzubeugen.

 

 

Die Fähigkeit von Kindern, sich sicher im Wasser zu bewegen, kann schwere Unfälle vermeiden. Doch nicht nur die körperliche sondern auch die geistige und soziale Entwicklung wird positiv beeinflusst. Denn Kinder werden durch Bewegungsanreize und Erfolgserlebnisse selbstbewusster und kontaktfreudiger.

 

 

Freude und Spaß am Baden und Schwimmen können natürlich nur die Kinder entwickeln, die regelmäßig in Schwimmbäder gehen. Gerade für den Bereich des Schwimmens gilt: Je früher die Wassergewöhnung, umso besser. Denn im frühen Kindesalter sind die Bewegungen im Wasser noch von Spontanität und Angstfreiheit geprägt und der Reiz, sich nach eigenen Vorstellungen im Wasser bewegen zu können, ist sehr ausgeprägt. Da vielen Eltern aber die Zeit für regelmäßige Schwimmbadbesuche fehlt, wird bereits bei uns im Kindergarten mit der Wassergewöhnung begonnen.

 

 

 

 

 

LERNZIELE

 

Die Kinder sollen

  • lernen, sich im Wasser ohne Angst zu bewegen
  • die Eigenschaften von Wasser kennenlernen
  • die eigenen Fähigkeiten einschätzen lernen
  • die Gefahren von Wasser kennenlernen
  • Regeln und Sicherheitsverhalten am Wasser lernen
  • Spaß haben

 

 

Durchführung des Projektes

Freitags um 09.50 Uhr werden die Kinder mit einem Bus der Firma Hilgen abgeholt und zum Frei- und Hallenbad nach Edewecht gefahren. Dort angekommen ziehen sich die Kinder mit evtl. Unterstützung der Erzieherin selbständig aus, ihre Schwimmkleidung an und gehen dann gemeinsam zum kurzen Duschen in den Nassbereich. Ab 10.20 Uhr bis 11.05 Uhr ist die Wasserzeit. Anschließend daran geht es gemeinsam zum Abduschen und zum Anziehen. Gegen 11.40 Uhr werden die Kinder mit dem Bus abgeholt und wieder zum Kindergarten befördert.

 

 

Mitzubringen ist

  • eine kleine Tasche, die die Kinder selber tragen können, mit einem Handtuch und einer Schwimmwindel bzw. Badehose oder Badeanzug.

       Bitte kein Duschgel/Shampoo, Bodylotion mitgeben. Schwimmflügel sind wenn erforderlich im Bad erhältlich!

 

Kosten für die Eltern

  • pro Wasseraufenthalt wird das Schwimmen für Kinder ab dem 4. Lebensjahr mit 1,00 Euro berechnet
  • die Abrechnung hierfür erfolgt zweimal in einem Kindergartenjahr

       (zum Ende des Kalenderjahres und zum Ende des Kindergartenjahres)

 

 

ACHTUNG!!! GANZ WICHTIG!!!

 

Um dieses Angebot durchführen zu können, müssen beide Erzieherinnen der Kindergartengruppe beim Schwimmen anwesend sein.

Aus dem Grund ist es nicht möglich, dass Kinder, die an den Schwimmtagen nicht am Badespaß teilnehmen können und nicht ins Wasser sollen, in der Einrichtung bleiben!

Die Kinder müssen zuhause bleiben.

Zusätzlich:

In den Ferienzeiten ist das Bad für die Öffentlichkeit zugänglich. Daher findet in diesen Zeiten das Schwimmangebot nicht statt!

 


 

Das letzte Jahr im Kindergarten

 

 

Die gesamte Kindergartenzeit eines Kindes verstehen wir als Schulvorbereitung.

Ein Kind muss in seiner Ganzheit erfasst werden. Jeder Mensch ist einmalig und einzigartig und hat einen unermesslichen Wert, der nicht durch Leistung bewiesen werden muss. Wir im Kindergarten unterstützen diese Ganzheitlichkeit, durch Stärkung des kindlichen Selbstbewusstseins. Wir versuchen Schwächen zu erkennen und auszugleichen, aber auch Stärken wahrzunehmen und weiter zu fördern.

Wir wollen den Kindern Mut und Sicherheit für den neuen Lebensabschnitt geben. Es ist uns wichtig, den Kindern einen fließenden Übergang in die Grundschule zu ermöglichen, deshalb gestalten wir das Jahr über gemeinsame Aktivitäten mit den „Großen“. Der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit liegt im letzten Kindergartenjahr ganz besonders auf der Förderung von Konzentration, Ausdauer und Schulung der Grob- und Feinmotorik.

 

 

Folgendes haben wir in diesem Jahr mit den angehenden Schulkindern geplant:

 

Sprachstand

 

Während der gesamten Kindergartenzeit findet in der Einrichtung eine Sprachstanderhebung der Kinder statt. Sinn und Zweck, um den Kindern mit wirklich gravierenden Sprachproblemen frühzeitig eine Sprachförderung durch speziell ausgebildete Erzieherinnen zukommen zu lassen.

Wir arbeiten mit dem "Heidelberger Interaktionstraining".

Die zentralen Inhalte des "Heidelberger Interaktionstraining" (HIT) orientiert sich am "Heidelberger Elterntraining für Sprachförderung" (Buschmann). Beide Konzepte verfolgen identische Ziele, nämlich die Bezugspersonen ein- oder mehrsprachig aufwachsender Kinder zu einem sprachfördernden Interaktionsverhalten zu befähigen, um den Kindern bessere Sprachlernmöglichkeiten zu bieten.

Fachkräfte erwerben im HIT ein umfangreiches Grundlagenwissen zu folgenden Themen: Ablauf der frühen Sprachentwicklung, Verzögerungen und Störungen im Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und Methoden der Früherkennung von Sprachauffälligkeiten.

Aufbauende auf diesem Basiswissen lernen die Fachkräfte, situationsübergreifend eine sprachförderliche Grundhaltung gegenüber den Kindern einzunehmen. Sie erfahren, wie sie bestimmte Situationen - zum Beispiel das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern oder das gemeinsame Spiel - gezielt sprachförderlich gestalten können und welche Verhaltensweisen sich eher hemmend auf die kindliche Sprechfreude auswirken. Viel Wert wird auf den Transfer geübter Verhaltensweisen in alltägliche Situationen innerhalb der Einrichtung gelegt.

Wichtig ist, zwischen Situationen, in denen ein Einzelkontakt mit dem Kind möglich ist (wie beim Wickeln oder Anziehen) und Situationen, die in der Gruppe stattfinden (wie das gemeinsame Essen), zu unterscheiden.

 

    

Zahlenland

 

Ein spezielles Programm für die Schulanfänger ist das „Kennenlernen des Zahlenraumes“ von eins bis zehn nach Professor Preiß, auch Zahlenland genannt. Über einen längeren Zeitraum treffen sich die Schulkinder einmal in der Woche, um einen Ausflug ins Zahlenland zu unternehmen. Die Entdeckungen im Zahlenland dienen der frühen mathematischen Bildung. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Wissen zu vermitteln, sondern die abstrakten Inhalte der Mathematik aus Wahrnehmung und Handeln aufzubauen und mit der Lebenswelt der Kinder zu verbinden.

Im Vordergrund stehen:

 

  • Vertrautheit mit Eigenschaften der Zahlen 1 bis 10
  • Überblick über den Zahlenraum 1 bis 20
  • Einfache Beispiele und Vorstellungen zum Rechnen
  • Kennenlernen geometrischer Formen
  • Lösen von Problemen durch Nachdenken und Kombinieren
  • Behutsame Einführung im mathematische Fachbegriffe und Symbole

 

Die Kinder erfahren, dass die Welt mit Hilfe von Zahlen und Formen genauer wahrgenommen und beschrieben werden kann. Sie nehmen zum Beispiel die Pflanzenwelt mit ihren Formen und Anzahl von Blättern wahr, Tiere haben beispielsweise vier Beine, die Musik hat unterschiedliche Takte, die Anzahl der Familienmitglieder sind unterschiedlich groß.

Die Entdeckungen im Zahlenland umfassen eine große Fülle spielerische Handlungen. Mit seinen vielen Materialien bietet das Projekt reichlich Anlass zum Erkunden. Das Kind bewegt sich im sogenannten Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und besucht die Zahlenländer. Die Zahlen werden als „Freunde“ begrüßt und gemeinsam werden ihre Wohnungen eingerichtet. Es gibt Geschichten von den Zahlen, Lieder und Abzählreime. Rätsel werden gelöst und Pflanzen und Tiere genauer betrachtet.

Als oberste Leitlinie gilt, den Umgang mit Zahlen als erfreulich, wertvolles und erreichbares Ziel zu erleben, um negative Gefühle vor der Mathematik erst gar nicht aufkommen zu lassen.

 

 

Schuleingangsuntersuchung

 

In Niedersachsen werden Kinder vor dem Start in das Schulleben schulärztlich untersucht, um schulrelevante gesundheitliche und entwicklungsbezogene Beeinträchtigungen möglichst frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Präventionsmaßnahmen zu initiieren. Als Screeninguntersuchung (Verfahren zur Reihenuntersuchung einer großen Personengruppe) dient die Schuleingangsuntersuchung nicht der Feststellung behandlungsbedürftiger Erkrankungen und stellt somit keinen Ersatz zu den Kinder-Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen) dar.

Die rechtliche Grundlage für die Schuleingangsuntersuchung ist für Niedersachsen in§ 5 Absatz 2 des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (NGöGD) sowie § 56 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) zu finden.

Die Durchführung der standardisierten Schuleingangsuntersuchung obliegt in Niedersachsen den Kinder- und Jugendärztlichen Diensten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (KJGD) der einzelnen Landkreise, der kreisfreien Städte und der Region Hannover.
Das jeweils zuständige Gesundheitsamt lädt alle Kinder, die vom Einwohnermeldeamt als schulpflichtig gemeldet werden, schriftlich zur Schuleingangsuntersuchung ein. Der Termin findet - je nach Landkreis - im Kindergarten, in der Schule oder im Gesundheitsamt statt.

 

Die Untersuchung gliedert sich in zwei Teile:

Im ersten Teil dokumentiert die/der Sozialmedizinische Assistent/in die kindliche Vorgeschichte, kontrolliert das Vorsorgeheft und den Impfpass, führt einen Hör- und Sehtest durch und misst die Körpergröße und das Gewicht des Kindes.

Im zweiten Teil untersucht die Schulärztin/der Schularzt vor allem die sprachlichen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten, das Zahlen- und Mengenverständnis und das Verhalten. Sollte ein Förderbedarf festgestellt werden, erhalten die Eltern in einem abschließenden Gespräch Empfehlungen und weiterführende Informationen.
Die Untersuchungsergebnisse werden der Schule nur auf Wunsch der Eltern oder mit deren Kenntnis mitgeteilt. Wenn die Teilnahme des Kindes am Unterricht beeinflusst wird, z. B. bei chronischen Erkrankungen, die eine Teilnahme am Sportunterricht verhindern, oder wenn das Kind auf einen Rollstuhl und damit auf entsprechende bauliche Voraussetzungen angewiesen ist, kann die Schule entsprechende Vorkehrungen treffen.
 

 

Ersthelfer von morgen - Kinder lernen Erste Hilfe

 

Wenn Menschen in Not geraten, müssen wir alle, auch unsere Kinder, bereit sein zu helfen. Eine große Chance bietet diese Ausbildung „Ersthelfer von morgen“ der Johanniter. Schon Kinder müssen Erste Hilfe und Helfen kennen, sie lieben und leben lernen.

Bei uns im Kindergarten lernen Kinder (durch die Johanniter vermittelt), spielerisch die Grundlagen der Ersten Hilfe, wie zum Beispiel einen Notruf absetzen, das Trösten, die Wundversorgung und vieles mehr.

Ziel ist es, bei Kindern bereits frühzeitig die Bereitschaft zum Helfen zu fördern, damit auch die späteren Erwachsenen ganz selbstverständlich Erste Hilfe leisten.

Mit diesem erfolgreichen Angebot „Ersthelfer von morgen“ der Johanniter, das unter der Schirmherrschaft des Liedermachers Rolf Zuckowski steht, konnten bereits weit über 460.000 Kinder erreicht werden.

Je nach Altersgruppe (ab 4 bis 11 Jahren) begleiten dabei die Handpuppen Jona und Joni die Kinder in die Welt des Helfens.

Im Vordergrund des Konzeptes steht dabei neben dem Erlernen grundlegender, einfacher Maßnahmen der Ersten Hilfe die Förderung sozialer Kompetenzen, der Unfallvorbeugung/ -verhütung und der Gewaltprävention.

So lernen Kinder in der Kita ganz einfach die Erste Hilfe. Das wirkt spürbar und sofort, aber wird hoffentlich auch bei den späteren Jugendlichen und Erwachsenen ein Stück Überzeugung in Erinnerung bleiben: „Helfen ist stark!“

Dieses intensive zweitägige Projekt wird anteilig vom GUV (Gemeindeunfallversicherungsverband Oldenburg) finanziell unterstützt.

 

 

Verkehrserziehung – Kinder lernen den Umgang im Straßenverkehr

 

Verkehrserziehung beginnt bereits im Vorschulalter – denn schon Kindergartenkinder nehmen als Fußgänger, mit dem Fahrrad/Roller oder als Mitfahrer im Pkw am Verkehr teil, wenn auch in Begleitung eines Erwachsenen. Für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr müssen nicht nur richtige Verhaltensweisen eingeübt, sondern auch Wahrnehmung, Motorik und Konzentration des Kindes gefördert werden.

Die Verkehrswachten vor Ort beschränken sich bei der Verkehrserziehung nicht auf die reine Wissensvermittlung von Regeln des Straßenverkehrs. Im Kindergartenalter steht vielmehr die Förderung der Grundkompetenzen für eine sichere und selbstständige Verkehrsteilnahme – nämlich Wahrnehmung, Reaktion und Bewegungssicherheit – im Mittelpunkt. Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verständigungsfähigkeit sind die Kernkompetenzen, die in jedem Alter für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr unabdingbar sind.

Die Bewegungsförderung umfasst dabei Bewegungserfahrungen für Kinder, durch die sie Bewegungssicherheit erlangen. Außerdem werden das Reaktionsvermögen und die Körperkoordination trainiert. Zur Bewegungsförderung gehört auch, Geschwindigkeit zu erleben, wie beim Abbremsen, Stoppen oder Beschleunigen.

Im Bereich der Wahrnehmungsförderung werden Hör- und Sehvermögen geschult und die Unterscheidung zwischen Formen, Farben und Größen trainiert. Kinder lernen konkret zu erkennen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Die Verständigungsfähigkeit von Kindern ist von besonderer Bedeutung. So ist es für die Teilnahme am Straßenverkehr wichtig, dass Kinder ihre Absichten eindeutig mitteilen können. Auch müssen sie Verständigungszeichen, wie Gestik oder Mimik, erkennen und mit ihnen umgehen können.

Im Kindergartenalter sind Kindern entwicklungsbedingte Grenzen gesetzt. Die

kindgerechten Übungen helfen ihnen dabei, ihr Können und ihre persönlichen Grenzen zu erweitern.

 

 

Faltbuch "Das kleine Quadrat"

 

Dieses Buch beinhaltet verschiedene Faltungen, die die Kinder erlernen und ausführen.

Die bildliche Darstellung der Geschichte und ergänzend dazu der vorgegebene Text, der abschnittweise eingeklebt wird. Die Erarbeitung des Faltbuches fördert die kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit und unterstützt die Entwicklung der Feinmotorik z.B. beim Falten, Schneiden, Malen. Außerdem leistet die Geschichte einen Beitrag zur Sprachentwicklung sowie zum mathematischen Grundwissen; darüber hinaus werden lebenspraktische Kompetenzen erworben (Buchherstellung, Schneiden, Kleben, Kordeln etc.), ästhetisches Empfinden wird gefördert (Malen und Gestalten mit verschiedenen Farben) und nicht zuletzt werden soziale und emotionale Kompetenzen erworben, wenn die Kinder sich zum Beispiel gegenseitig helfen und unterstützen.   

 

 

Mini - Projekt mit Frau Lorenz 

 

Frau Dagmar Lorenz wohnt in Friedrichsfehn. Viele der "Einheimischen" kennen sie als Lehrerin an der dortigen Grund- und Oberschule.

Seit Sommer 2018 ist sie freiberuflich selbständig als Blockflötenlehrerin, Chorleiterin und Entdeckerin. Vielleicht könnte man sie auch als Erfinderin oder als Entwicklerin bezeichnen, denn sie liebt es, neue Dinge auszuprobieren und sie - wenn sie sie gut findet - anderen Menschen verfügbar zu machen.

Sie wird zu uns in die Einrichtung kommen und mit den Schulkindern ein kleines Projekt durchführen. Im letzten Jahr hat sie mit den Kindern eine Flüssigseife aus Efeu hergestellt.

Mal sehen, womit sie uns dieses Mal überraschen wird. Vielleicht Blütenzucker und Kräutersalz?

 

 

Besuch der Grundschule

 

Kurz vor den Sommerferien besuchen wir mit den künftigen Schulkindern die Grundschule. Dort nehmen die Kinder in kleinen Gruppen für eine Schulstunde am Unterricht teil und verbringen anschließend die Pause gemeinsam mit den Grundschülern auf dem Schulspielplatz.

Dieser kleine Besuch lässt die Kinder praktisch erleben, wie es in der Schule zugeht, wie z.B. ein Klassenzimmer aussieht, welche Aufgabe und Funktion die Lehrkraft übernimmt, wie lange eine Schulstunde dauert und was die Kinder tun.

So erhalten unsere Kinder direkt Informationen und Antworten auf ihre Fragen, es findet Wissensvermittlung statt und es werden eventuelle Ängste abgebaut.

 

 

 

Abschlussaktivität nur für die Schulkinder

 

Irgendwann ist es leider soweit – drei Jahre im Kindergarten vergehen wie im Flug und aus dem kleinen Kindergartenneuling ist im Handumdrehen ein großes Vorschulkind geworden.

Wir planen zum Ende jeden Kindergartenjahres eine gemeinsame Abschlussaktivität nur mit den Schulkindern. Da diese ganz individuell und ggf. in Absprache mit den Kindern erfolgen soll, werden Sie darüber zum Ende des Jahres informiert, was, wo und wie geplant ist.